Intervall Fasten im 8/16 Rhythmus

Ich bin in letzter Zeit wirklich viel unterwegs gewesen. Bitte nicht falsch verstehen – ich schätze und genieße es total. Bewegung kommt selten zu kurz bei mir. Was dabei leider irgendwie hinten überfällt, ist die Ernährung. Ausnahmen sind gut und wichtig, das weiß ich. Trotzdem trägt das auf Dauer nicht zu meinem Wohlbefinden bei und wenn ich ehrlich bin, ein bisschen abnehmen möchte ich auch. Auf Instagram hatten zufälligerweise ein paar andere Leute ähnliche Probleme, sich zu motivieren bzw. irgendwie den Anfang zu finden. Jeder nimmt sich vor an seinem eigenen Ziel zu arbeiten. In der Gruppe half bereits ein anfänglicher Austausch, in Schwung zu kommen. Das möchte ich mit euch teilen. Ein erster Schritt war, sich das eigene “Problem” einmal ganz bewusst zu machen: REFLEKTIEREN IST DAS ZAUBERWORT! Was möchte ich eigentlich? Was stört mich? Wie möchte ich das erreichen? – Kalorienzählen oder in einer App mein Essen zu tracken, war keine echte Option für mich. Für mich kommt das Intervall Fasten im 8/16 Rhythmus in Frage. Das klingt im ersten Moment schlimmer und umfangreicher, als es eigentlich ist.

Ich möchte es für euch kurz erklären. Mir ist es wichtig, eine Struktur und ganz klare Regeln zu haben (Allgemein, aber auch auf meine Ernährung bezogen). Ich habe bereits damit (gute) Erfahrungen gemacht und finde das Intervall Fasten super für meinen Alltag.

Worum geht es nun genau beim Intervall Fasten im 8/16 Rhythmus?

Grundlegend hat man 8 Stunden Zeit zum Essen, 16 Stunden gönnt man dem Körper eine Ruhephase. Fasten klingt so schlimm, deswegen nenne ich es mal Ruhephase. In diesen 8 Stunden esse ich so CLEAN es geht – also frische, unverarbeitete Lebensmittel, selbst zubereitet (so weiß man, was drin ist), weizen- und zuckerfrei. Wer mehr dazu lesen möchte, klickt auf meinen Blogbeitrag CLEAN EATING – Banana Bread ist mein Zucker. Wenn man viel unterwegs ist, ist es schwer sich daran zu halten – so viel Mealprep kann man teilweise gar nicht vorbereiten und mitnehmen. Was man aber unterwegs schaffen kann: Sich an die Intervall-Zeiten halten. Wenn ich beispielsweise um 10 Uhr Frühstück esse, sollte ich um 18 Uhr meine letzte Mahlzeit zu mir nehmen. Tipp: Bitte langsam heran tasten, der Körper muss sich daran gewöhnen. Man kann von Tag zu Tag eine Stunde verkürzen ( z.B. 7- 18 Uhr, 8-18 Uhr, 9-18 Uhr, 10-18 Uhr). Die Zeiten kannst du individuell an deinen Tagesablauf anpassen – das finde ich super! Jeder wie er mag. 🙂 In den 16 Stunden gönne ich meinem Körper, und vor allem meinem Darm, eine Pause – zum richtigen Verdauen. Alles außer Wasser und ungesüßtem Tee zählt als Nahrung. Durch Infused oder Detox Water kann man auf natürliche Weise mit dem Geschmack im Wasser spielen. Alles kann ins Wasser gelegt werden. Bei dem Geschmackswasser ist es nur wichtig, dass es lange genug durchzieht- am besten über Nacht stehen lassen, damit sich die tolle Wirkung von Zitrone, Gurke, Rosmarin, Beeren usw. perfekt entfalten kann.

Intervall fasten - Topfenknödel

Was passiert in den 8 Stunden?

Es geht in diesen 8 Essens-Stunden auch wieder ums REFLEKTIEREN: Also mich und mein Essverhalten zu hinterfragen bzw. mir bewusst zu machen, ob ich wirklich Hunger habe. Gerade im Alltag gerät man in einen Essenstrott. Oft isst man aus Langeweile oder aufgrund von Stress. Beides extreme Situationen, die dem Körper eigentlich nicht gut tun. Mir ging es oft so! Diese Fragen muss ich mir täglich stellen, um zu wissen, ob ich wirklich körperlichen Hunger habe:

  • Habe ich Durst oder wirklich schon Hunger? (Ich trinke oft zu wenig, sodass mein Körper Durst und Hunger verwechselt.)
  • Fühle ich mich gerade gestresst?
  • Fühle ich mich alleine und möchte dieses Gefühl “füllen”?
  • Habe ich Langeweile?
  • Nehme ich mir (bewusst) Zeit zum Essen? (Mein Körper soll merken, dass er satt wird und nicht durch Handy, TV, PC o.ä. abgelenkt sein. Er soll Ruhe haben zum Essen.)
  • Habe ich eigentlich noch Hunger oder esse ich sinnlos weiter?

Abschließend lässt sich noch einmal sagen, dass jeder Körper, jede Psyche und jeder Mensch anders is(s)t und einen anderen Alltag unter den verschiedensten Umständen durchlebt. Ich kann hier nur von “meiner” Intervall Fasten – Methode und Erfahrung sprechen, die für mich und mein Leben gut funktioniert und umzusetzen ist. Wichtig ist wohl aber, sich nicht zu stressen und sich auch mal Ausnahmen zu gönnen. In Maßen ist alles erlaubt. Ohne Zwang geht nichts. Hast du deinen Weg gefunden? Wie sieht er aus?

Danke, Kristina, für den wertvollsten Tipp überhaupt: Was nicht im Haus ist, kann auch nicht gegessen werden. 😉

xoxo Mascha

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