Clean Eating: Banana Bread ist mein Zucker

Bereits im letzten Jahr hatte ich meine Ernährung gewaltig umgestellt: Hin zu Clean Eating, mit ganz wenigen Ausnahmen fleischlos, teilweise vegan. Dass Banana Bread zu meinem Zucker wurde und mir jegliche Glücksmomente beschaffte, ahnte ich damals nicht.

Damit ging es mir schon viel besser. Trotzdem gab es zu viele Momente, in denen ich mich wieder und wieder in alten Mustern widerfand. Vor allem die Weihnachtszeit war auch einfach zu verlockend- hier ein Glühwein, da eine Schokobanane, … Zu Silvester gab es ganz typisch Racelette und weil wir so viel hatten, gab es 3 Tage am Stück zu allen Mahlzeiten Racelette. Es war ein Traum, musste ich sagen. Ich war im Zucker- und Käse-Himmel. Gut ging es mir aber nach diesen Exzessen nicht.

Im Januar startete ich also zum ersten Mal damit, meinen Körper zu entgiften. Nicht mit einem klassischen Detox-Programm oder einer Saftkur. Ich habe grundlegend auf sauberes Essen umgestellt und verzichtete komplett auf verarbeiteten Zucker. Diesen Zuckerentzug habe ich extrem gemerkt. Man kann es sich wirklich nicht vorstellen. Eine gute Woche hatte ich damit zu kämpfen: stechende Kopfschmerzen und meine Haut war so unrein wie lange nicht mehr.

Nach der Umstellung erging es mir deutlich besser: Ich war nicht mehr so müde und antriebslos, hatte also viel mehr Energie, meine Haut verbesserte sich. Ich verlor ein bisschen an Gewicht und ich hatte das Gefühl, dass mein Stoffwechsel richtig in Schwung kam.
Natürliche spreche ich hier von einer subjektiven Erfahrung. Ich kann aber insgesamt sagen, dass ich mich damit gesünder und vitaler fühle als mit Industriell verarbeiteten Lebensmitteln.

Wenn man nun denkt: Beim Einkaufen dauert es ja ewig, ich darf ja gar nichts mehr essen. Darauf kann ich nur mit JEIN antworten. Ja, in der ersten Zeit muss man natürlich Verpackungen studieren und genau lesen, was da genau drin ist. Ganz schnell merkt man dann aber, dass leider! die wenigsten Lebensmittel ohne Zucker auskommen. Man entdeckt plötzlich Zucker (oder einen seiner Namensvetter wie Isoglucose, Sorbit, Isomalt, …) in Lebensmitteln, in denen man ihn niemals  vermutet hätte.

Also, sich dieses Wissen anzueignen, dauert ein bisschen. Aber man weiß ja, wofür man es tut.
Und wenn man das geschafft hat, geht das Einkaufen plötzlich viel schneller, denn man weiß ja dann, wohin man will bzw. woran man ganz gezielt vorbei laufen kann.

Weil ich also gemerkt habe, wie gut mir diese Ernährung tut, wollte ich die Fastenzeit in diesem Jahr nutzen, diesen Ernährungsstil zu optimieren. Heißt also, Clean Eating ausnahmslos zu leben. Kein verarbeiteter Industriezucker. Im Februar gab es in Stresssituationen oder am Wochenende bei zu viel Gemütlichkeit doch zu viele Ausnahmen.
Bedeutet also: Zuckerentgiftung von vorne. In diesem Durchlauf war es bei weitem nicht so schlimm wie im Januar. Das Schlimmste war aus meinem Körper raus.
In dieser durchaus längeren Phase des neuen Ernährungsstils, fehlte mir eins ganz besonders am Nachmittag: Schokolade oder Kuchen.
Ich musste nach Alternativen suchen. Sehr begeistert bin ich von den Drogerien, die mittlerweile gut ausgestattet sind und viele vegane Riegel im Sortiment haben, welche ausschließlich durch Datteln gesüßt wurden. Das Bewusstsein für gesunde Ernährung scheint auch mehr und mehr in den Geschäften anzukommen. Das freut mich mega.

Für zu Hause bzw. für ihn musste es dann ein bisschen mehr als nur ein Riegel sein.
Viele Rezepte lassen sich perfekt verändern. Industriezucker kann durch natürliche Süße wie Kokosblütenzucker ausgetauscht werden.

Sein geliebter Käsekuchen (Klick zum Rezept) war kein No-Go mehr.

Das Bananenbrot (Klick zum Rezept) wurde unser großer Freund!

Wenn man also erst einmal anfängt, sich dort hinein zu denken, sind viele Alternativen vorhanden. Wenn man selbst frischt kocht, geht das perfekt. Unterwegs stößt man manchmal an seine Grenzen. Viele Händler ziehen mittlerweile mit und man selbst weiß ja auch ganz genau, was geht und was eben nicht. Und wenn man eben auf Nummer Sicher gehen will, hat man ein geeignetes Mealprep in der Tasche dabei.

xoxo Mascha

2 Comments

  1. Zimtblume

    28. März 2018 at 16:06

    Liebe Mascha,
    einen wunderhübschen Blog hast du da!
    Ich liebe Bananen Brot auch sehr. Da bin ich gleich wieder in meinem Lieblings-Land Australien. Ich gestehe, dass ich vermutlich nicht ganz so streng bin, was den Zucker angeht. Aber Datteln und Spinat hört sich spannend an!
    Liebe Grüße
    Angelina

    1. Mascha

      28. März 2018 at 16:32

      Danke für deine Worte, Angelina! 🙂 Das freut mich total!!!

      Berichte gerne einmal, wie es dir schmeckt!

      Viele Grüße <3

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