Salz und Liebe – wie Lebensmittelmotten mein Leben änderten

Im ersten Moment denkt man bei einem Food-Blog vielleicht an tolle Rezepte, wilde Variationen und hübsch anzusehende Gerichte.Hashtags wie  #foodporn #ilovefood #foodilicious liest man ja häufig. In meinem Fall trat das Gegenteil ein, denn ich hatte in meinem Vorratsschrank ein ganz anderes Problem: Lebensmittelmotten. Ein Thema, über das vielleicht nicht all zu gerne gesprochen wird. Es ist ja auch alles andere als schön.

Es fing damit an, dass ich ab und zu mal Motten durch die Wohnung fliegen sah – also nicht nur in der Küche. Dabei dachte ich mir zunächst nichts, ich tat sie erst als Fliegen oder so etwas ab.

Als dann öfter mal eine aus meinem Lebensmittelschrank heraus flog, wurde mir natürlich ganz anders. Ich las mich durch verschiedene Foren im Internet und fragte alle wohl vermeidlich kompetenten, mottenerfahrenen Leute in meinem Umfeld. Als ich mich länger mit dem Thema auseinander setze, fiel mir eins auf: So selten ist es gar nicht. Ich bekam viele Ratschläge, die mir halfen diese Viecher loszuwerden. Eins vorweg: Man kann nie genau sagen, wie man sich die Lebensmittelmotten ins Haus holt. Sie mögen allgemein gerne trockene Vorratslebensmittel wie Mehl, Reis, Nudeln, losen Tee, Porridge, Haferflocken, Müsli, getrocknete Früchte, Gewürze …  Die Liste ist endlos.

 

Hier also meine Tipps für euch bei Befall:
  •  Auch wenn es sehr ärgerlich ist: Du musst alles (!) aus dem Schrank wegwerfen. Einige Arten fressen sich auch durch das Gummi geschlossener Gläser.
  • Befreie den Schrank von Krümeln.
  • Wische alles gründlich mit Essig aus.

 

Meine Tipps für euch zur Vorsorge:
  • Bewahre alles in (Weck-) Gläsern auf bzw. fülle alles direkt um.
  • Decke dich mit genügend Gläsern ein. Gib ruhig `ne Mark mehr aus, Qualität lohnt sich in diesem Fall.
  • Besorge dir aus der Drogerie eine Mottenfalle und klebe sie in deinen Schrank, so hast du es sofort im Blick, falls neue Motten bei dir einziehen.
  • Schau die Lebensmittel genau an, bevor du sie kaufst. Vielleicht entdeckst du bereits Larven, was ich natürlich nicht hoffe.

 

Dieses ganze Theater hat ein paar Tage gedauert, denn immer wieder habe ich ein neues ‚Nest‘ entdeckt. Geduld ist eine Tugend, die ich wohl noch erlernen muss. Diese Mistviecher trieben mich zur Verzweiflung und raubten mir an so einigen Abenden den letzten Nerv.

Vorratsgläser - Schutz vor Lebensmittelmotten

Etwas Gutes hatte die ganze Geschichte allerdings: Ich bin auf die Idee für ein tolles DIY gekommen.

Nachdem der Postbote fleißig alle Gläser geliefert hatte, kam auch mein neues Lieblingsteil an:

Mein Präge-Etikettier-Gerät!

Mit schwarzem Klebeband dazu fing ich an mein Leben zu beschriften. Jedes Gewürz-, Müsli-, Mehl-, Nudelglas, … usw. bekam ein persönliches Etikett. In meinem Salz steckt nämlich auch immer eine Portion Liebe mit drin.

Eignet sich übrigens auch perfekt, um Geschenke zu pimpen oder Bücher zu beschriften. So easy und wunderschön.

xoxo Mascha

 

 

 

 

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